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Schwelle 1a/1b (1996/2003)

8-Kanal-Surround, Ameisengeräusche
Bearbeitete Arbeit 6 Min.

«Schwelle 1a»
UA von Schwelle 1/2 22.08.1997
Internationale Frauenmusikfestwoche, Gletschergarten, Luzern (CH)
Schwelle 1b

UA 17.03.03, Musikpodium, Zürich (CH)

«Schwelle» (1994) ist ein Stück mit aufgenommenen Ameisengeräuschen.
Diese Geräusche habe ich während eines halben Jahres mit verschiedenen Versuchen täglich aufgenommen. Oftmals war das Aufnahmetape leer am Abend. Manchmal waren einfach die Vorwärtsbewegungen oder die Bewegungen beim Transport einer toten Biene hörbar. Die eigentlichen Ameisengeräusche waren nur sehr spärlich zu hören. Meine Untersuchung war: Wie kann ich Geräusche, die ich nicht hören kann, die aber vorhanden sind, hörbar machen? Es ist eine Untersuchung über Mikrogeräusche.

Nach der Aufnahme wurden die Geräusche mit Filtern und Effekten manipuliert und weiterverarbeitet. Dies bildete die Grundlage zu meiner Arbeit.
Aus diesem Material entstand eine Tapekomposition in sechs Bildern, die als «Schwelle» zu hören ist. «Schwelle 1b» ist eine Überarbeitung des 1996 entstandenen Stücks «Schwelle 1a».

Als Inspiration und Grundlage der Komposition dienten die Wellen des Ozeans und „the Waves“ von Viriginia Woolf.

Komposition: Marie-Cécile Reber


8 Channel Surround Sound, Ant sounds
Duration 6 min.

Schwelle 1a 1996
Premiere from Schwelle 1a and 2 22.08.1997
Gletschergarten Luzern 1.Internationalen Frauenmusikfestwoche
Schwelle 1b 2003
Premiere 17.03.03 Musikpodium Zürich (CH)

Schwelle is a piece from self-recorded ant sounds/noises. I recorded these sounds during a half-year period using many different methods. Often the recording tape was silent by the evening or perhaps filled only with 5 seconds of audible material.

Sometimes forward movements or the movements of transporting a dead bee were audible. The commom, simplest, most customary ant sounds/noises were only very seldom perceptible. I searched for a way to make audible, that which one cannot hear, but certainly is there. It is a research from micro-sounds.

After the recording the sounds and noises were further worked upon and manipulated with filters and effects. This created the foundation to my work. With this material I made a tape composition in six pieces entitled Schwelle 1a. Schwelle 1b is a further adaptation of the piece Schwelle 1a.


The waves of the ocean served as the inspiration and foundation for the composition.

Composition: Marie-Cécile Reber